wandelwiki

Wie geht Veränderung?

Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns theoretisch und praktisch mit dieser Frage, und dabei sind uns viele verschiedene hilfreiche Konzepte und Ansätze über den Weg gelaufen.

In diesem – stetig weiter wachsenden WandelWiki – erläutern wir Begriffe, 

  • die gut in unser Verständnis des Veränderns passen,
  • die wir in der Arbeit als förderlich erlebt haben…
  • … und von denen wir denken, dass es auch für Dich Gewinn bringend ist, sie zu kennen!

Sinnesreize und Gefühle, die zusammen auftreten, speichert das menschliche Gehirn gemeinsam ab – es bildet sich ein assoziatives oder neuronales Netz.

Neuronale Netze sind ‘multicodiert’, d.h. verschiedenste Sinneseindrücke tragen zur Wiedererkennung bei: sensorische Aspekte, sprachlich-kognitive Aspekte, emotionale Aspekte und körperliche Aspekte

Je öfter die Reize gemeinsam auftreten, umso breiter und fester werden die Verbindungen des Netzes. Die Neuropsychologen sprechen von ‘Bahnung’.

Je stärker die Bahnung, umso rascher kann das Netz aktiviert werden. Im bildlichen Sinne wird aus einem kleinen Trampelpfad, dessen Einstieg sich vielleicht kaum erkennen lässt, eine breite Autobahn, die weithin zu sehen und gut beschildert ist.

Mit der Zeit reichen einzelne Reize aus, um das gesamte Netz zu aktivieren.

Beispiel für ein neuronales Netz:

Beim sonntäglichen Besuch der Oma treten immer miteinander verbunden mehrere Reize auf: Oma streicht über meine Wange; ich spüre raue Finger und rieche Zwiebeln und Seife. Ich höre ihre brüchige Frauenstimme, die mir zugewandt Fragen stellt oder Geschichten erzählt und mich gut aufgehoben fühlen lässt. In Ihrem Wohnzimmer riecht es nach frisch gebrühtem Kaffee, es gibt warmen Apfelstrudel, und ich sitze mit einem wohligen Gefühl auf ihrem weichen Sofa. Im Hintergrund höre ich, dass klassische Musik im Radio läuft.

Die Aktivierung des Netzes geschieht – auch viele Jahre später – häufig zufällig: eine Melodie oder ein bestimmter Geruch lassen plötzlich Erinnerungen an Personen und Situationen und damit verbundene Gefühle aufkommen. Ein neuronales Netz lässt sich auch bewusst aktiveren – zum Beispiel, indem der Apfelstrudel aus dem Beispiel bewusst gebacken wird, um sich zu belohnen oder zu trösten.

Ebenso wie Netze mit positiven Assoziationen entstehen, entstehen Netze mit negativen Assoziationen.

Schau’ Dir hier ein kurzes Video an, das das Thema erläutert:

Assoziatives / neuronales Netzwerk

Wie Du dieses Konzept für Deine Veränderung nutzen kannst? – Erste Ideen findest Du hier:

Aktivierungsschatzkiste

Das Anforderungsprofil enthält die für eine Stelle relevanten Fertigkeiten, die ein potentieller Bewerber für diese Position mitbringen sollte.

Die Grundidee ist es, die Dauer einer Aufzugfahrt (Aufzug = (engl.) elevator) zu nutzen, um jemanden von etwas zu überzeugen.  Ursprünglich aus dem Vertrieb kommend, wird der Begriff nicht mehr nur genutzt, um Produkte und Ideen überzeugend zu ‘verkaufen’ sondern auch die eigene Person. 

Einen guten Elevator Pitch vorzubereiten, empfiehlt sich für Vorstellungsgespräche, Netzwerktreffen, Telefonate, Messen etc.. Sie bedürfen einer guten Vorbereitung der Fragen: was kann ich, und was möchte ich erreichen? Was benötigt mein Gegenüber?

Der Pitch, der idealerweise ca. 60 Sekunden dauert, enthält 

1. einen starken Einstieg

2. Herausstellen von etwas Besonderem (am eindrücklichsten, wenn ein Bild, ein ganz kurzes Beispiel, etwas Prägnantes gefunden wird)

3. eine Aufforderung (call-to-action) an das Gegenüber

Wichtig ist es, auf Verständlichkeit zu achten und auf die Stimmigkeit mit der eigenen Überzeugung – nur so lässt sich eigene Begeisterung authentisch zeigen.

Das Ikigai ist ein Modell aus Japan, das sich mit gelingendem und erfüllten Leben befasst. Es setzt sich zusammen aus den Wörtern iki (= Leben) und gai (=Wert)

Um im eigenen Ikigai zu sein, muss die Arbeit / der Beruf vier Merkmale aufweisen:

Kompetenz – Du kannst es gut

Freude – Es macht Dir Spaß

Sinn – Es macht Sinn, Du fühlst Dich gebraucht / an der richtigen Stelle

Einträglichkeit – Du kannst damit genug verdienen, um gut davon leben zu können

Das kleine Modell bietet eine gute Grundlage, um über aktuelle Arbeitsstellen  zu reflektieren, zu schauen, welche der Merkmale wie erfüllt sind und an welchen Stellen man sich noch etwas anderes wünscht. Es eignet sich ebenso, um vor einem Neubeginn Anhaltspunkte zu finden, was einem selbst wichtig ist, welche Merkmale vielleicht bislang vernachlässigt wurden und nun stärker berücksichtigt werden wollen etc.

Literatur

Schulz von Thun, Friedemann (2021). Erfülltes Leben, München

Kompetenz ist ein Oberbegriff, der in der Pädagogik für Fähigkeiten und Fertigkeiten gebraucht wird. Es gibt verschiedene Unterteilungen – häufig verwendet wird zum Beispiel diese:

a) fachliche Kompetenzen

b) methodische Kompetenzen

c) soziale Kompetenzen

d) persönliche Kompetenzen

Auch wenn der Kompetenzbegriff wissenschaftlich betrachtet nicht klar definiert ist, hat er doch im beruflichen Kontext hohe Relevanz. Die Frage nach (Kern)kompetenzen, die für bestimmte Stellen und Bewerber relevant sind, wird häufig gestellt und betrachtet.

Kompetenzen zu benennen ist – wie jede Bildung von Kategorien – ein Weg, um die Komplexität der Wirklichkeit zu reduzieren.

Damit geschieht immer auch eine (unzureichende) Einengung. Diesen Aspekt zu beachten ist wichtig, um Kompetenzen nicht als fest stehende Zuschreibungen zu verstehen sondern zu wissen, dass immer mehr an Verhaltensmöglichkeiten und Fähigkeiten vorhanden ist, als sich mit Oberkategorien ‘einfangen’ lässt.

Wie kannst Du Dir einen guten Überblick über Deine Kompetenzen verschaffen und gute Formulierungen finden? Nimm’ Kontakt mit uns auf! 

Mit Person – Job – Fit ist die Passung zwischen den Fähigkeiten, Bedürfnissen oder Erwartungen eines Bewerbers oder Mitarbeitenden und  den Anforderungen einer Stelle bzw. dessen Anforderungsprofil und Arbeitsumgebung (z.B Kultur, Arbeitsklima) gemeint.

Die Idee des Kozepts ist, dass je höher die Passung ausgeprägt ist, desto höher zeigt sich sowohl Leistung als auch Arbeitszufriedenheit.

Als Ressourcen werden in der Psychologie die Handlungsmöglichkeiten, Kompetenzen und Einstellungen bezeichnet, die einem Individuum schützend und entwicklungsförderlich zur Verfügung stehen. 

Es wird unterschieden zwischen

a) inneren (psychischen und physischen) Ressourcen (Gesundheit des gesamten Organismus sowie individuelle Handlungskompetenzen, Regulationsfähigkeit, Selbstwert etc.) und

b) äußeren Ressourcen wie materiellen (v.a. ökonomische Mittel), biologischen, ökologischen, physikalischen etc. sowie sozialen (Beziehungen, die emotionale, kognitive und instrumentelle Unterstützung bieten, Netzwerke) und kulturellen (z.B. Bildung, Wissen, Abschlüsse).

Diese Ressourcen sind ungleich verteilt.

Die lösungsfokussierten Beratungsansätze konzentrieren sich auf die inneren Ressourcen und haben gemeinsam, dass sie unterstellen, dass jeder Mensch über die notwendigen Ressourcen zur Lösung seiner Probleme bzw. zur eigenen Entwicklungs- und Veränderungsarbeit verfügt. Als Ressourcen werden das Anknüpfen an bereits vorhandene Bewältigungserfahrungen, kreative Ideen, eine Erhöhung der Zuversicht, die Planung von Aktivität etc. gesehen.

Über diese Ressourcen verfügt jeder!

Probleme entstehen in dieser Sicht dann, wenn der Zugang zu den eigenen Ressourcen erschwert, die Perspektive eingeengt – quasi der Blick verstellt – ist.

Es gilt also, diese vorhandenen Ressourcen (wieder) zu entdecken, indem der Blickwinkel erweitert wird. Ein neuer Blickwinkel ermöglicht das Entdecken neuer Informationen und damit das Entwickeln einer neuen Interpretation. Neue Interpretationen wiederum ermöglichen neue Einstellungen und damit neue Gefühle, Gedanken und Verhalten.

Schau’ auch hier nach unserem LinkedIn Post zum Thema: LinkedIn Post_Ressourcen

Literatur:

https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/ressourcen/12935 (Stand 21.06.2022)

Lang, Anne M. (2022). Konstruktivistische Psychotherapie, München, S. 20

Standortansprüche, Biogeographie : werden durch eine Tier- oder Pflanzenart an den Standort hinsichtlich der einzelnen wachstums- und existenzbeeinflussenden Standortfaktoren oder ihre Komplexe gestellt.

Wir im VisionsSalon betrachten den Menschen als Lebewesen, das – ebenso wie Pflanzen und Tiere – Ansprüche an die Umgebung stellen darf, wenn gesundes Wachstum und Verträglichkeit mit der Umwelt das Ziel ist.

Dafür ist es essentiell, die Standortfaktoren und die in Bezug stehenden Standortansprüche zu kennen. Nur so ist es möglich, passende Standorte – z.B Arbeitsstellen – für gesundes persönliches- & berufliches Wachstum zu wählen.

Schau’ Dir auch unseren LinkedIn Beitrag zum Thema an:

LinkedIn Beitrag Wachstumsbedingungen

Selbstwirksamkeit, unter Selbstwirksamkeit (Bandura, 1994) wird die Überzeugung eines Menschen verstanden Herausforderungen aus eigener Kraft erfolgreich zu bewältigen. Es geht um die eigene Einschätzung die passenden Fähigkeiten und Ressourcen zu besitzen.

Selbstwirksamkeitserwartungen beeinflussen vor allem die Auswahl von Handlungen (Schwierigkeitsgrad), die investierte Anstrengung im Zielerreichungsprozeß, die Ausdauer angesichts von Schwierigkeiten und Barrieren sowie indirekt den Grad des Handlungserfolges. (Stangl, 2022).

In Bezug auf berufliche Kontexte beeinflusst die wahrgenommene Selbstwirksamkeit sowohl die Arbeitszufriedenheit, als auch das Wohlbefinden. Hierbei ist Feedback von entscheidender Bedeutung um die Selbstwirksamkeitserwartung zu stärken. Erfolgserlebnisse auch als diese wahrzunehmen ist ein wichtiges Gegengewicht, um mit Frustrationen konstruktiv umgehen zu können. Gerade wenn Arbeitstätigkeiten zunehmend von dem zu erzielenden Ergebnis entkoppelt werden, gilt es Wege zu finden den Arbeitserfolg für die am Prozess beteiligten Menschen sichtbar zu machen und zu wertschätzen.

Verwendete Literatur

Stangl, W. (2022, 24. Mai). Selbstwirksamkeit . Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik.

https://lexikon.stangl.eu/1535/selbstwirksamkeit-selbstwirksamkeitserwartung.

Hammermann, Andrea (2019) : Ich schaffe das: Das Prinzip derSelbstwirksamkeit, IW-Kurzbericht, No. 1/2019, Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Köln

https://www.econstor.eu/bitstream/10419/191007/1/1045804819.pdf

 

 

Veränderungskompetenz meint: die Fähigkeit & Bereitschaft auf unterschiedliche und  wechselnde Anforderungen einzugehen und diese mit Blick auf die eigene Biographie verarbeiten zu können. Die dazu nötigen Kompetenzen lassen sich in drei Kompetenzkategorien aufteilen:

Persönliche Veränderungskompetenzen – Wie ich mit mir in Veränderung um?(Handlungsorientierung, Anpassungsfähigkeit, Reflexionsfähigkeit, Selbstreguliertes Lernen, Kreativität, Stressmanagement, Resilienz, Achtsamkeit)

Soziale Veränderungskompetenzen – Wie gehe ich mit Anderen in Veränderung um? (Kommunikationskompetenz, Empathie, Konfliktmanagement)

Methodenbezogene Veränderungskompetenzen – Welche Strategien oder Ordnungen wende ich an?(Problemlösefähigkeit, Organisationsfähigkeit, Veränderungswissen)

Diese Einordnung des Begriffs ist in Anlehnung an die Ausführungen von Marion Leopold & Jutta Heller (Veränderungskompetenz) sowie von Antje Freyth (Veränderungsintelligenz auf individueller Ebene Teil 1: Persönliche Veränderungskompetenz) zu verstehen.

Schau’ Dir auch unseren LinkedIn Beitrag zum Thema an: 

LinkedIn Beitrag Veränderungskompetenz

In der Auseinandersetzung mit der (eigenen) Zukunft, ist vor allem eines wichtig: das Vorstellungsvermögen, denn wie heißt es so schön: “Wenn man das Ziel nicht kennt, dann ist kein Weg der Richtige.” (Koran)

Alman unterscheidet zwischen Prozess- und Ergebnisvorstellungen. Die Prozessvorstellungen beinhalten Handlungen und (innere wie äußere) Zustände, auf dem Weg irgendwohin; Ergebnisvorstellungen zeigen mich beispielsweise selbst nach der Zielerreichung: wie bin ich, fühle ich mich, zeige ich mich dann.

Für viele Menschen ist es ungewohnt, ihre Vorstellungskraft in all ihren Facetten zu nutzen und es braucht etwas Übung. Um eine Vorstellung zu entwickeln, um in eine Vorstellung einzutauchen, ist es wichtig, alles so real wie möglich werden zu lassen – Farben, Düfte, Geschmäcker, Töne, Berührungen und Empfindungen.

Dass die Vorstellung eines rein geistigen Bildes körperliche Reaktionen auslösen kann, kennt jeder mindestens von dem Gedanken an das eigene Lieblingsessen, das das ‘Wasser im Mund zusammenlaufen’ lässt.

Diesen Effekt kann man sich zu Nutze machen, um Zukunftsbilder zu entwerfen, die eine Sogkraft entwickeln und erste Schritte dorthin wahrscheinlicher und einfacher machen.

Die eigene Vorstellungskraft lässt sich trainieren. Sammels & Sammels schlagen zum Beispiel folgende Übungen vor, die  für einen Monat täglich wiederholt werden sollen:

1. Betrachte einfache, geometrische Formen (Dreieck, Viereck, Kreis). Schließe dann die Augen und stelle Dir die Figuren vor!

2. Untersuche kurz einen dreidimensionalen Gegenstand. Schließe dann die Augen und stelle Dir den Gegenstand vor!

3. Schließe die Augen und stelle Dir ein Klassenzimmer aus Deiner Schulzeit vor!

4. Schließe die Augen und stelle Dir Deine Wohnung oder Dein Haus vor! Mache einen Rundgang von Zimmer zu Zimmer.

5. Schließe die Augen und stelle Dir einen vertrauten Menschen vor!

6. Schließe die Augen und stelle Dir Dich selbst vor!

Literatur

Alman, Brian M. / Lambrou, Peter T. (2012). Selbsthypnose, Heidelberg

 

Das Wertequadrat ist ein Modell von Friedemann Schulz von Thun.

Dieses Modell zeigt auf, dass jede menschliche Tugend (oder Qualität) übertrieben werden kann und deswegen durch eine Schwestertugend in ihrer Balance gehalten werden muss. Die Sparsamkeit beispielsweise kann in ihrer extremen Form zum Geiz werden; die passende Schwestertugend, die das verhindert, ist die Großzügigkeit, die in ihrer extremen Form zur Verschwendungssucht werden könnte, wenn sie nicht ihrerseits ausbalanciert würde.

Auf das Thema Veränderung geschaut, bietet Schulz von Thun in seinem Buch “Erfülltes Leben” ein Sehnsuchtsquadrat an: hier stehen sich die beiden Qualitäten Aufbruchsgeist und Heimatfindung / Wurzelbildung gegenüber.

Aufbruchsgeist ist wichtig, um eine Veränderung zu wagen, in ihrer extremen Form kann sie jedoch zur ruhelosen Flüchtigkeit und Entwurzelung werden. “Heimatbindung” / Wurzelbildung, die wichtig für ein Selbst-Bewusstsein und den eigenen Halt ist, kann demgegenüber zur lähmenden Gewöhnung und Fesselung werden.

Literatur

Schulz von Thun, Friedemann (2021). Erfülltes Leben, München

Workation, ist ein Kunstwort welches die Verschmelzung zwischen Arbeit (Work) und Urlaub (Vacation) darstellt. Es beschreibt also das weit verbreitete Verhalten während des Urlaubs zu arbeiten. Die Wortschöpfung bietet die sprachliche Möglichkeit, diesen Zeitraum sowohl von der Ferienzeit, als auch von der Arbeitszeit abzugrenzen.

Diese Sortierung kann dabei helfen sich bewusst zu machen, dass eine Workation keinen adäquaten Ersatz für einen Erholungsurlaub bietet. Es ist somit sicherlich eine schöne Ergänzung in der Landschaft der Arbeitsgestaltungsmöglichkeiten, jedoch keine Möglichkeit Urlaubstage zu reduzieren.

Der Begriff Work-Life-Balance entspringt zunächst des Bedarfes Vereinbarkeitsfragen von Beruf und Familie zu klären und zu verbessern.Hierzu existieren laut Dorsch (2022) zunächst vier klass. Methoden: (1) flexible Arbeitszeiten, (2) freiwillige Teilzeitarbeit, (3) Freistellung und (4) Unterstützung bei der Kinderbetreuung und Altenpflege.

Dieser Begriff hat sich jedoch weiterentwickelt sodass gemeinhin das Verhältnis zwischen erwerbstätiger Arbeit und Lebensqualität gemeint ist. Diese Entwicklung ist durch Aufweichung der Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben zu erklären. In Abrgenzung zu dem Begriff Work-Life-Blend existieren diese Gernzen.

https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/work-life-balance

Mit Work-Life-Blend ist die Verschmelzung von Arbeits- und Privatleben gemeint. Fluide können hier Tätigkeiten in einanderfließen oder sogar parallel ablaufen. Im Homeoffice kann vielleicht Arbeit und Kinderbetreuung gleichzeitig stattfinden und die Kollegen sind vielleicht auch die Menschen die man am liebsten auch privat trifft.

Das Ideal ist hier, dass die künstlich vom Menschen geschaffene Grenze zwischen Arbeits- und Privatleben schmilzt und so der ganzheitliche Grundgedanke wieder Raum findet. Nicht gemeint ist, dass Arbeitgeber direkt oder indirekt mehr Macht und Kontrolle  über das Privatleben ihrer Mitarbeitenden gewinnen!

Im Hinblick auf Veränderungskompetenz liegt der Fokus häufig auf denjenigen, denen zugehört wird – ganz bekannt bei der Haltung des Aktiven Zuhörens (C.Rogers). Hier ist die Grundidee, dass Menschen, denen offen, empathisch und wertschätzend zugehört wird, in eine gute Entwicklung gehen können. Meisterhaft beschrieben und viel zitiert ist diese Art des Zuhörens von Michael Ende in “Momo”: “Was die kleine Momo konnte wie kein anderer, das war: Zuhören. Das ist doch nichts Besonderes, wird nun vielleicht mancher Leser sagen, Zuhören kann doch jeder. Aber das ist ein Irrtum. Wirklich Zuhören können nur ganz wenige Menschen. Und so wie Momo sich aufs Zuhören verstand, war es ganz und gar einmalig. (…) Sie konnte so zuhören, dass ratlose oder unentschlossene Leute auf einmal ganz genau wussten, was sie wollten. Oder dass Schüchterne sich plötzlich frei und mutig fühlten. Oder dass Unglückliche und Bedrückte zuversichtlich und froh wurden.”

Einen interessanten ergänzenden Blick wirft u.a. Otto Scharmer in seiner Theorie U auf das Zuhören: hier ist der Zuhörer selbst im Blick. Scharmer unterscheidet vier Ebenen des Zuhörens und konstatiert, dass wir alle uns sehr häufig auf dem ersten Level, dem “Downloading” befinden – hier verfallen wir in inneres Nicken und die Haltung, alles schon gehört zu haben. Entscheidend für die eigene Veränderungskompetenz ist in diesem Konzept, in weitere Ebenen des Zuhörens vorzudringen, bis zu der Ebene, die es erlaubt, sich einzulassen und zu wagen, verändert aus Gesprächen und aus dem Zuhören hervorzugehen.

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LinkedIn Post_Zuhören

Literatur

Scharmer, Otto (2013). Theorie U – Von der Zukunft her führen, Heidelberg

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